Sommer 2025 - Geprägt von Höhen und Tiefen
Die ersten Wolken zogen dann jedoch im März auf, als ich eine beunruhigende Nachricht erhielt und es unserem Flecki von einem auf den anderen Moment nicht mehr so gut ging. Einige meiner Kursteilnehmerinnen haben es mitbekommen. Es gab Tage, da ging es ihm super und dann gab es wieder Tage, da ging es ihm sehr schlecht. Wir waren bei einigen Ärzten, aber keiner konnte uns sagen, was genau er hat. Alles waren nur Vermutungen. Dies zog sich über die Monate dahin...
... und so war die diesjährige Sommerpause, wie eben auch die letzten Monate schon, von Höhen und Tiefen geprägt.
Zu Beginn der Ferien mussten wir dann leider unseren geliebten Flecki, unseren Kater, der 13 Jahre bei uns war, weiterziehen lassen. Wir haben so lange gekämpft und alles getan, was wir konnten, doch dann kam der Punkt, an dem wir uns eingestehen mussten, dass wir ihm nicht mehr helfen können. Dies hat uns, vor allem unseren ältesten Sohn und mich sehr mitgenommen.
Ich bin so dankbar, solche „Werkzeuge“ an der Hand zu haben, die mir helfen, in meiner Mitte zu bleiben bzw. dort wieder anzukommen, wenn ich mal ins straucheln gerate (natürlich gibt es Tage, an denen es mal besser und mal schlechter klappt, aber es ist besser als gar nichts zu tun).
Und dann geschehen manchmal Dinge im Alltag, die man kaum beschreiben kann. Vor einiger Zeit hatte ich in einem Newsletter schon davon geschrieben, dass ich bei der lieben Steffi Workman von Akasha Ayurveda eine Weiterbildung zur Ahnenheilung absolviere (bei ihr hatte ich 2024 die Einweihung zur Hüterin für Frauenkreise gemacht). Dies braucht tatsächlich mehr Zeit als ich dachte, denn bevor wir damit in die Welt hinausgehen können oder sollen, sollten wir natürlich erst mal auf unsere Ahnenreihe schauen und an uns arbeiten. Was ich nun schon einige Zeit mache.
Zudem habe ich vor einiger Zeit bei meiner lieben Frauenkreisschwester, Denise, die auch mit mir letztes Jahr die Einweihung Hüterin für Frauenkreise absolviert hat und im übrigen noch ganz viel andere tolle Sachen anbietet, online einen Frauenkreis zum Thema Ahnenheilung besucht. Es war so faszinierend was während diesem Frauenkreis passiert ist, ich trat in Kontakt mit einigen meiner lichtvollen Ahnen und Ahninnen und erhielt Botschaften von ihnen. Am Ende des Frauenkreises sagte Denise zu uns, wir sollten darauf achten, was in nächster Zeit noch passieren wird.
Und so geschah bei der Beerdigung direkt auf dem Friedhof etwas unglaubliches, ich konnte, ohne jetzt noch näher darauf einzugehen, etwas tiefsitzendes auflösen und heilen, von dem ich dachte, ich hätte es schon längst abgeschlossen. Das Gefühl der Erleichterung und des Abschlusses (es hatte nichts mit dem Verstorbenen zu tun), war unbeschreiblich. Ich kann jedem nur raten, sich näher mit seinen Ahninnen und Ahnen zu befassen/beschäftigen, denn alles was sie in sich tragen, tragen auch wir in uns und geben es an unsere Kinder, Kindeskinder usw. weiter. Somit ist es also schon alleine für unsere Kinder Wert, genau hinzuschauen und alles aufzulösen, was uns nicht mehr dient, denn nicht jeder Bullsh... muss an unsere Nachkommen weitergeben werden. :-) Doch wir lösen vieles nicht nur für uns oder unsere Nachkommen auf, sondern für die ganze Familie, also das Kollektiv.
Auch heute ist schon wieder soviel Heilung bei mir geschehen. Einfach durch Gespräche und das Aussprechen von Dingen, die mir auf der Seele brennen. Es kommen immer mehr Erkenntnisse in mir auf, die dann auch ausgesprochen werden möchten oder müssen. Ein ganz großes Thema hierbei ist auch, Grenzen für sich zu ziehen. Auch dies ist ein Lernprozess, in dem ich mich befinde. Neulich habe ich dazu etwas schönes gelesen und zwar, wenn Leute zu einem sagen, man hätte sich verändert, doch vielleicht steht man einfach nur für sich ein und zieht Grenzen, die man vorher nicht gezogen hat. Manche Menschen akzeptieren dies, manche jedoch nicht und sagen dann eben, man hätte sich verändert.
Und nun komme ich wieder auf den Stern vom Anfang zurück. Manchmal sind wir so im Schmerz und/oder im Leid gefangen, dass wir das Positive dahinter nicht erkennen können (auch wenn meine Einstellung ist, dass alles für etwas gut ist und dass das Leben immer für uns ist). Letztendlich haben mir die letzten Monate, so schwer und tränenreich sie auch waren, so viele Erkenntnisse gebracht und Heilung in mir bewirkt, wie schon lange nicht mehr und dafür bin ich unendlich dankbar.
Das Jahr ist noch nicht vorbei und ich weiß nicht, was noch kommen wird, aber ich bin zuversichtlich, dass am Ende alles gut ist... (Und du weißt ja, wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!) ;-)
Zum Abschluss möchte ich Dich fragen, ob Du auch einen Anker im Alltag für dich hast? Falls nicht, dann besuche doch gerne mal meine Frauenkreise, Cacao-Zeremonien oder Yoga-Stunden. Vielleicht ist ja ein Anker für dich dabei. :-)